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Schuiwerkeltog

  • vor 6 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Zweimal im Schuljahr gibt es bei uns einen Schulwerkeltag. Einen Tag, an dem das klassische Tun, Anpacken, Ausprobieren und Fertigbringen im Fordergrund steht.


Auch letzte Woche war es wieder so weit: Überall auf unserem Gelände wurde gewerkt, repariert, gegraben, gesammelt, geschnitten, geklebt und mitgedacht. In verschiedenen Workshops und bei vielen ganz konkreten Aufgaben konnten unsere Jukis erleben, was es heißt, selbstwirksam zu sein und Teil einer Gemeinschaft zu sein, die etwas gemeinsam bewegt.


Es wurde upgecycelt und repariert, es wurden Fahrräder flott gemacht und gleich gelernt Patschen zu kleben - der Schulacker umgegraben, Obstbäume geschnitten, Wege und Flure gereinigt, Müll gesammelt und gleich diskutiert, wie genau richtig getrennt wird — und an allen Ecken war zu spüren: Hier wird nicht einfach nur gearbeitet. Hier wird gelacht, gegenseitig unterstützt, geblödelt und diskutiert.


Warum uns diese Tage so wichtig sind?

Weil wir jedes Mal aufs Neue erleben, wie sehr sie die Selbstwirksamkeit unserer Kinder stärken. Wer mit den eigenen Händen etwas repariert, verschönert, ordnet oder neu entstehen lässt, spürt: Ich kann etwas beitragen. Ich kann etwas bewirken. Und genau dieses Gefühl ist für uns so wertvoll.


Gleichzeitig wird an solchen Tagen auch der Zusammenhalt wieder besonders spürbar. Jede Gruppe, jede Hand, jeder kleine und große Beitrag zählt. Und genau das macht diese Tage so besonders: Alle werden in ihrem Tun gesehen und für ihren Beitrag an der Gemeinschaft gewürdigt. Es bleibt auch dieses gute Gefühl, gemeinsam etwas geschafft zu haben. Ein berechtigter Stolz auf das, was entstanden ist.


Am nächsten Tag haben wir wieder deutlich gemerkt, wie gut uns dieses gemeinsame Tun getan hat: Das Lernen fällt wieder leichter, die Stimmung ist ruhig und verbunden, und vieles fühlt sich wieder ein Stück stimmiger an.


Für uns sind diese Tage genauso wertvoll wie jene, an denen wir uns intensiv mit den Kulturtechniken auseinandersetzen.


Danke an alle unsere Lernbegleiter für die mitgebrachten kaputten Patschen, das Werkzeug und das viele praktische Wissen und Selbstvertrauen, dass ihr einbringt und unseren SchülerInnen vorlebt.



 
 
 

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