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Analog verwurzelt. Digital handlungsfähig.

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Kinder wachsen heute selbstverständlich mit Smartphones, Tablets und sozialen Medien auf. Oft wird deshalb von „Digital Natives“ gesprochen – als würden junge Menschen digitale Kompetenzen ganz automatisch erwerben.


Unsere Erfahrung zeigt etwas anderes.


Viele Jugendliche bewegen sich sicher durch Apps, Spiele und soziale Netzwerke. Doch digitale Kompetenz bedeutet weit mehr als schnelles Wischen und Konsumieren. Wie erstellt man ein Dokument? Wie erkennt man seriöse Quellen? Wie funktionieren Algorithmen? Welche Interessen stehen hinter digitalen Plattformen?


Diese Fähigkeiten entstehen nicht von selbst.


Als Schule hatten wir lange einen medienfreien Zugang. Mit der Zeit wurde jedoch deutlich: Wenn wir Kinder auf die Welt vorbereiten möchten, gehört die digitale Realität dazu. Deshalb integrieren wir digitale Werkzeuge bewusst in unseren Schulalltag. Wir versuchen uns dabei immer zu fragen: Machen wir es, weil es gerade modern ist oder ein Trend ist? Oder schafft das einen echten (pädagogischen) Mehrwert ?


In der P1 sind wir bewusst medien- und digitalfrei. In der P2 starten wir mit der digitalen Grundbildung und mit unserer DigiCard werden digitale Werkzeuge nicht einfach freigegeben, sondern Schritt für Schritt erschlossen. Die Grundlage bilden immer die entsprechenden analogen Kompetenzen. In der Seku beschäftigen wir uns mit Themen wie Office-Anwendungen, Internetsuche, Datenschutz, Algorithmen, Fake News und digitalen Gefahren.


Gleichzeitig bleibt bei uns vieles bewusst analog.


Nicht weil wir gegen Digitalisierung sind. Sondern weil manche Fähigkeiten auf analogem Weg besonders gut wachsen. Bevor ein digitales Plakat gestaltet wird, entstehen Skizzen von Hand. Wenn wir Präsentationen halten, werden sie einmal digital und einmal analog vorbereitet und gehalten. Danach vergleichen und reflektieren wir bewusst: Was verändert das Medium? Was unterstützt die Botschaft? Was lenkt davon ab?


Medienkompetenz bedeutet für uns nicht, möglichst viel digital zu machen. Medienkompetenz bedeutet für uns, bewusst entscheiden zu können. Wir möchten, dass unsere Kinder digitale Medien verstehen, Chancen nutzen und Risiken erkennen. Sie sollen hinterfragen, wie Plattformen funktionieren, und erleben, dass sie digitale Werkzeuge nicht nur möglichst reflektiert konsumieren, sondern auch kreativ und selbstbestimmt nutzen können.


Unsere Pädagogik ist geprägt von Beziehung, Erfahrung und Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Digitale Medien haben darin ihren Platz – aber sie stehen nicht im Mittelpunkt.


Denn wir möchten unsere Kids dabei begleiten, analog verwurzelt und digital handlungsfähig zu werden.


Nicht nur klicken.

Nicht nur wischen.

Nicht nur konsumieren.


Sondern verstehen.

Entscheiden.

Und gestalten.

Die Werkzeuge der Zukunft nutzen – auf der Grundlage zeitloser Fähigkeiten.





Analoge Grundlagen, digitale Gestaltung


Analoge und digitale Präsentationen

 

Analoges und digitales Erarbeiten von Inhalten


 
 
 

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