top of page

Jonny´s Schupfnudeln: Aus der Schulküche in die Familienküche

  • vor 4 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die zeigen, wie Schule wirken kann:

Ein Mittagessen. Ein Lieblingsgericht. Ein Kind, das zuhause begeistert davon erzählt.


An unserer Schule geht es nicht nur um Lernen im klassischen Sinn. Es geht um Erfahrungen, die Kinder mitnehmen – in ihre Familien, in Gespräche am Küchentisch und in gemeinsame Momente zuhause.


Genau so war es mit Jonny´s Schupfnudeln aus der Schulküche. Was in der Schule begann, wurde zuhause weitergeführt: Es wurde gemeinsam gekocht, gerollt, gelacht und probiert. Und plötzlich waren die Schupfnudeln mehr als nur ein Essen – sie wurden zu einem kleinen Stück gelebter Schulgemeinschaft.


Es folgt ein Bericht von Familie Stöttinger:


"Wenn Schupfnudeln Schule machen"


Schulkoch Jonny macht die Schupfnudeln in der Schule – entweder mit Dip oder mit Apfelmus. Und offenbar trifft er damit ziemlich genau den Geschmack der Kinder. Denn die Begeisterung war danach so groß, dass zuhause schnell klar war: Das müssen wir ausprobieren.


Vom Mittagstisch nach Hause.

Wenn Kinder freiwillig und ausführlich von einem Essen erzählen, dann ist das meistens ein gutes Zeichen. Bei den Schupfnudeln war es genau so: Sie wurden beschrieben, verglichen, gelobt – und irgendwann stand fest, dass wir sie zuhause nachkochen.

Also wurde gekocht, gerollt, geformt und probiert. Frieda war mittendrin und mit viel Freude dabei. Gerade beim Formen dürfen Schupfnudeln ruhig ein bisschen unterschiedlich aussehen. Manche werden länger, manche kürzer, manche eher rund – und genau das macht es mit Kindern so schön.


Für Frieda hat das Ganze noch eine besondere Note: Sie startet im Herbst in der Schule. Und seit sie weiß, dass dort auch Jonny´s Schupfnudeln auf sie warten könnten, ist zur Schulvorfreude noch ein kleiner Schupfnudel-Faktor dazugekommen.


Kleine Hände, eigene Formen

Schupfnudeln selber zu machen ist eigentlich ein ziemlich gutes Kinderküchen-Projekt. Der Teig lässt sich angreifen, teilen, rollen und verändern. Man sieht sofort, was aus den eigenen Händen entsteht.

Dabei geht es nicht darum, dass am Ende alles gleich aussieht. Es geht ums Tun, ums Ausprobieren und darum, gemeinsam etwas auf den Tisch zu bringen. Genau solche einfachen Momente bleiben oft besonders gut hängen.

Und ja: Gekostet wird natürlich zwischendurch auch.


Dip oder Apfelmus?

Die große Frage war dann natürlich: Wie schmecken sie besser? Mit Dip oder mit Apfelmus? Die Antwort ist vermutlich: Es kommt darauf an, wen man fragt. Manche mögen sie lieber pikant, andere süß. Und manche nehmen einfach beides, weil Entscheidungen beim Essen nicht immer notwendig sind.

Das Schöne an Schupfnudeln ist genau diese Wandelbarkeit. Sie sind einfach, sättigend, kindertauglich – und mit der passenden Begleitung jedes Mal ein bisschen anders.


Rezept Schupfnudeln zum Nachkochen (6 Portionen)

700 g Kartoffeln mehlig

2 EL Butter zerlassen

210 g Mehl

1 EL Speisestärke

5 Dotter


Zubereitung:

· Kartoffeln noch heiß schälen und passieren.

· Mit Butter, Mehl, Speisestärke, Dotter, Muskatnuss und Salz rasch vermengen.

· Den Teig kurz rasten lassen.

· Aus dem Teig Rollen formen (2 cm Durchmesser) und anschließend in Scheiben abschneiden und zu Nudeln schupfen.

· Schupfnudeln in Salzwasser ca. 1 Minute kochen.

· Die Schupfnudeln in ein Blech legen und mit etwas Öl beträufeln.

· Die Schupfnudeln in Butter auf beiden Seiten goldbraun braten.



 
 
 

Kommentare


bottom of page